Morgenrituale im European Ayurveda – „Der Morgen macht den Tag“

Morgenrutuale

Der Morgen ist eine kraftvolle Tageszeit und stellt die Weichen für den restlichen Tagesverlauf. Im European Ayurveda nutzen wir die Morgenstunden, um unsere Doshas in Einklang zu bringen oder aber im Einklang zu halten. Sanfte Balance entsteht eben auch durch Rituale, die dem Kopf und dem Körper eine Richtung vorgeben. Im Ayurveda wird generell sehr viel Fokus auf eine sanfte tägliche Reinigung gelegt. So vermeiden wir, dass es zu einer starken Ansammlung von Giftstoffen im Körper kommt. Vor allem über Nacht sammeln können sich viele Stoffwechselrückstände ansammeln, die wir morgens versuchen, auszuleiten. Nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf mentaler Ebene. Deswegen ist der Morgen eine kraftvolle Zeit in der ayurvedischen Heillehre. Wir lösen uns von Altem und konzentrieren uns unvoreingenommen auf Neues.

Natürlich gibt es unzählige Varianten, in den Tag zu starten. Für Dich haben wir die Rituale rausgesucht, die für uns am effektivsten sind.

1. Morgens ein Glas Wasser

Morgenrituale Wasser
Morgens ein Glas Wasser mit Minze oder Zitrone ist gut für den Start in den Tag.

Nicht nur im European Ayurveda ein wichtiges Morgenritual: Wasser trinken. Ob Morgen- oder Abendland – (lau)warmes Wasser direkt nach dem Aufwachen ist in jeder Heillehre ein essentielles Ritual, um den Körper auf Touren zu bringen. Wer mag, mischt mit einem Spritzer frischer Zitrone oder verschiedenen Heilkräutern in sein Glas. Im Sommer sind wir natürlich große Fans von frischer Minze oder Melisse, die bei uns im Sonnhof im Garten wächst. Und warum nicht kaltes Wasser? Ganz einfach: Nach dem Aufstehen brennt unser Verdauungsfeuer, unser Agni, noch nicht auf Hochtouren. Nehmen wir nun eine kalte Flüssigkeit zu uns, wird die Verdauung nicht angeregt, sondern gebremst. Dein Körper muss mehr Energie aufwenden, um das Wasser auf die innere Körpertemperatur zu bringen. Daher ist warmes Wasser viel besser verträglich. 

2. Zunge schaben

Der Zustand der Zunge, genauer gesagt die Beschaffenheit und der Belag, können Dir helfen, Deine Gesundheit einzuschätzen bzw. Deine augenblickliche körperliche Konstitution. In der ayurvedischen und westlichen Medizin werden Zungenbeläge nämlich als ausgeschiedene Abfallprodukte und Giftstoffe des Körpers angesehen. Entfernst Du diese Beläge regelmäßig mit einem Zungenschaber, so entfernst Du auch Rückstände und Bakterien. Langfristig beugst du damit Mundgeruch vor, hast weniger Zahnfleischentzündungen und verbesserst Deinen Geschmackssinn. Der Verdauung tust Du damit auch etwas Gutes.

Und so funktioniert’s:

  • Spezielle Zungenschaber findest du in unserem Online-Shop, Du kannst aber auch einen Teelöffel nehmen.
  • Setze den Schaber hinten an der Zunge (Achtung, nicht zu weit hinten, sonst gibt es einen unangenehmen Würgereflex!) an und zieh ihn mehrmals sanft bis zur Zungenspitze.
  • Zwischendurch kannst du den Schaber kurz unter laufendes Wasser halten um ihn zu reinigen. Spüle anschließend Deinen Mund mehrmals gründlich aus.

3. Ölziehen

Morgenrituale Ölziehen
Morgenrituale können Selbstmassagen und Ölziehen beinhalten.

Ölziehen ist eine ganz einfache Methode zur täglichen Entgiftung, die sowohl in der Naturheilkunde als auch in der ayurvedischen Medizin verwendet wird. In beiden Heillehren wird angenommen, dass man über die Mundschleimhaut den Organismus entgiften kann. Im Ayurveda zählt der Mundraum zum Verdauungstrakt, in dem sich vor allem über Nacht, wenn wir nicht regelmäßig schlucken, trinken oder Speichel produzieren, Giftstoffe aus dem Verdauungstrakt sammeln. Die sind unter anderem für Mundgeruch und einen schlechten Geschmack im Mund verantwortlich. Daher sollte neben dem Zähneputzen auch der restliche Mundraum täglich gründlich gereinigt werden.

Und so geht’s: Einen Esslöffel Bio-Sesamöl, Bio-Kokosöl oder Bio-Sonnenblumenöl (hier geht es zu unserem Shop) in den Mund nehmen – am besten morgens direkt nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen. Etwa 15–20 Minuten im Mund hin- und herziehen. Das fühlt sich anfangs ein wenig komisch an, aber man gewöhnt sich daran. Die Öl-Speichel-Mischung wird im Mund immer dünnflüssiger und färbt sich weiß. Dann kannst Du das Öl ausspucken, am besten in ein Papiertaschentuch, damit das Öl samt den Giftstoffen und Bakterien nicht in den Wasserkreislauf gelangt. Das Tuch anschließend einfach in den Hausmüll werfen.

4. Den Gedanken freien Lauf lassen

Ein Thema unserer Zeit: Nach dem Aufwachen wird erstmal das Smartphone gecheckt.  Aber den Morgen kann man definitiv auch anders verbringen: Die Verfechter der sogenannten Morning Pages – entwickelt von Coach Julia Cameron – greifen zuerst zu Stift und drei Papier und befüllen diese mit allen Gedanken, die beim Aufwachen in ihrem Kopf sind. Das Schöne daran ist, dass man alles niederschreiben kann, was man mag. Es wird nicht beurteilt und nicht nachjustiert. Die morgendlichen Gedanken sind frei! Nur eine Regel sollte man dabei befolgen: Keine Seite sollte freibleiben. Es hilf Dir, Ballast abzuwerfen und leicht in den Tag zu starten. Denn auch das ist European Ayurveda. Also schnapp Dir ein Notizbuch und schreib Dir Deine Gedanken von der Seele.

Du hast alle Zeit für Dich, der Morgen gehört ganz Dir. Geh leicht und ausgeruht in den Tag!

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